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SG Kröbeln - 1. FFC Turbine Potsdam III 3:0 (1:0)

Jana Eisner schoß Kröbeln mit 3 Toren zur besten Heimmannschaft der Brandenburgliga

Zum letzten Heimspiel der Saison gegen den schon feststehenden Meister Turbine Potsdam gelang den Kröbelner Frauen zur Freude der treuen Fans ein überraschender Sieg und brachte den Gästen die höchste Niederlage der Saison. Von der ersten Minute an wurde der taktische Plan des Kröbelner Trainers, aus einer sicheren Abwehr auf seine Chance zu warten, umgesetzt. Von Potsdamer Seite, die mit vier Auswechselspielerinnen angereist waren, hatte man zwar viele Ballkontakte, doch 30 m vor dem Tor waren sie mit ihrer Kunst am Ende. Nach einer Viertelstunde der erste Konter. Aline Mahn schoss von halblinks aufs Tor, doch die hervorragende Potsdamer Torhüterin wehrte zur Ecke ab, welche aber nichts zählbares brachte.  Kröbeln blieb bei seiner Taktik und stand in der Abwehr und im Mittelfeld hervorragend. In der 30 Minute wurde wiederum Aline Mahn aus dem Mittelfeld in Szene gesetzt und passte auf Jana Eisner, die mit Köpfchen die Potsdamen Torhüterin umspielte und zum 1:0 Führungstreffer einschoß. Da war der Jubel vor wieder einer großen Heimkulisse groß. In der Folgezeit bestimmte Potsdam trotz starkem Gegenwind das Spiel, was aber auf die Defensivtaktik der Heimmannschaft zurückzuführen war. Der Plan ging auf und mit 1:0 ging es  in die Halbzeitpause. In der Kabine war man sich einig, dass Potsdam jetzt mit starkem Rückwind Druck machen würde und die erste Sturmphase überstanden werden musste. Dies gelang den Gastgebern durch hohen kämpferischen Einsatz und als in der 50. Minute die Torhüterin Nancy Mehlig geschlagen war, rettete Sandra Kläber per Kopf von der Linie und hielt Kröbelns Führung fest. Potsdam fiel im weiteren Spielverlauf immer weniger ein und Kröbeln wurde stärker. Nach 75 Minuten schlenzte erneut Jana Eisner nach einem Pass von Aline Mahn den Ball an der Potsdamer Torhüterin zum 2:0 unter großem Jubel der Fans ins Tor. Doch das sollte noch nicht das letzte sein. In der 85. Minute brachte Judith Diecke Aline Mahn ins Spiel, die ebenfalls erneut  halblinks in den Strafraum passte und die Frau des Tages Jana Eisner baute die Führung mit ihrem dritten Tor zum 3:0 aus. Jetzt war in Kröbeln die Hölle los. Kurz vor Abpfiff landete noch eine verunglückte Flanke von Aline Mahn auf der Latte und trudelt auf dieser ins aus. Am Ende blieb es beim unerwarteten aber hochverdienten 3:0. Und bei der anschließenden Meister-Pokalübergabe für Turbine war Kröbeln der gefühlte Meister und wurde mit viel Spaß von den Fans gefeiert. Wenn man die Heimstärke annähernd auswärts umsetzen könnte, wäre Kröbeln sicherlich auch einmal ein Meisterschaftsanwärter. Der Kröbelner Trainer ist dennoch stolz auf seine  Mannschaft und am Ende hoch zufrieden. Ein herzlicher Dank gilt den Sponsoren und den Fans für die treue Unterstützung.

Aufstellung
Mehlig, Kläber, Flügel, Schröder (55. Räbiger), Kleiber (80. Wiedemann), Weber, Sand, Diecke, Härtel, Eisner, Mahn
Trainer:
Bernd Kaube/Jochen Wieland
Tore:
1:0 Eisner (30.), 2:0 Eisner  (75.), 3:0 Eisner (85.)
Gelbe Karten:
keine
Schiedsrichter:
 Mirko Werner (Altes Lager)
Zuschauer:
120